​Hörpfade im Coburger Land

Projektträger: vhs Coburg Stadt und Land gGmbH

Fördersumme LEADER: bis max. 51.257,78 EUR finanziert aus LEADER sowie Mitteln der Niederfüllbacher Stiftung, der vhs, beteiligter Städte und Gemeinden

Status: Umsetzung

Maßnahmen:

Die Volkshochschule Coburg produziert Hörpfade für die Region Coburg. Diese Audioguides sollen lokale Geschichte und Kultur beleben sowie zeitgemäß spannende Geschichten über interessante Menschen und Orte der Region erzählen. Bisher haben 8 Städte und Gemeinden ihre Zusage zu insgesamt 11 Hörpfaden a 6 Stationen erteilt. Das Alleinstellungsmerkmal des Projektes in der Region stellt die Einbindung der Bürger in die Hörpfade dar – als Autoren, Erzähler oder Personenquellen.

Phase 1: Das Projekt startet in Form intensiver Kommunikation des Projektleiters mit den Verwaltungen der beteiligten Gemeinden und Städten, Bürgervereinen, Fremdenführern, Heimatpflegern usw., um eine erste Erhebung vorhandener und projektrelevanter Potenziale vorzunehmen. Die Aktivierung und Beteiligung der Bürger erfolgt in örtlichen Workshops in welchen die beteiligten Bürger individuelle Antworten auf zentrale Fragen zur Besonderheit ihrer Heimat formulieren. Aufbauend auf diese Workshops finden Einzelinterviews und Ortsbegehungen zur feineren Ausdifferenzierung der einzelnen „Hörpfad“-Entwürfe und zur Erstellung erster Drehbuch-Konzepte in Abstimmung mit einem professionellen Tonstudio statt. In den letzten beiden Schritten entstehen die Endkonzepte / „Drehbücher“, Sprechertexte und letztendlich auch unter Einbeziehung von Bürgern das Endprodukt Hörpfad.

Die Hörpfade sollen auf den Homepages der Kommunen sowie auf der klingenden Landkarte des Landesverbandes der Bayerischen Volkshochschulen verankert und auch für touristische Zwecke vernetzt werden.

Gefördert werden:

  • an der VHS angesiedelte Projektmanagement-Stelle (12 Monate) und Fahrtkosten: Projektinitiierung, Pädagogische Leitung der Workshops, redaktionelle Arbeit von der ersten Recherche bis zum fertigen Hörbeitrag
  • Aufnahmegerät
  • Technische Produktion der Hörpfade
  • erstmalige Öffentlichkeitsarbeit
  • Installation und Verankerung auf den relevanten Webplattformen (Gemeinden/Städte, klingende Landkarte u.ä.)