Einführung Flächenmanagement

Einführung Flächenmanagement

Verschiedene Herausforderungen und Trends prägen das Coburger Land und erfordern eine gesamtregionale Entwicklungsstrategie, die Lösungsansätze für die Bewältigung zukünftiger Aufgaben und Prozesse aufzeigt. Zunächst ist hierbei maßgeblich der fortschreitende demografisch wie strukturell bedingte Schrumpfungs- und Alterungsprozess zu nennen, dem sich die Region Coburg in Zukunft ausgesetzt sieht und vor allem die kleineren Gemeinden trifft. Die soziale Überformung bzw. der demografische Umbau der Gesellschaft stellt die Kommunen bei Erhalt und Schaffung adäquater Infrastrukturen der Daseinsvorsorge vor Herausforderungen. Wanderungsprozesse und Strukturwandel haben zusätzlich in den vergangenen 20 Jahren zu einem Funktionsverlust baulicher Strukturen geführt, der sich innerörtlich in landwirtschaftlichen, gewerblichen und industriellen Brachen sowie in Wohnungsleerständen zeigt.

Dieser Fundus an Leerständen, Brachen und sonstigen Flächenpotenzialen im Coburger Land kann und soll als Chance wahrgenommen werden für ein regionales Vorgehen und damit für grundsätzlich neue Wege einer gemeinsamen Siedlungs- und Ansiedlungsstrategie sowie einer innovativen und nachhaltigen Siedlungsentwicklung.


Regionales Wanderwegemanagement

Angebotseinholung Marathonstrecke Thermenlauf Bad Rodach - Bad Colberg

Detailiertere Informationen dazu finden Sie in der ausführlichen Angebotseinholung.

Um Ihr Angebot bitten wir schriftlich per Post oder persönlich eingereicht bis 31.05.2017, 12:00 Uhr.


Regionales Wanderwegemanagement

​Bereits Ende des Jahres 2015 wurden vermehrt Anfragen zum Thema Unterstützung und Fördermöglichkeiten bei Ausschilderung und Wegeunterhalt von Wanderwegen von Seiten der Kommunen und auch Wandervereine an das Regionalmanagement und das LAG-Management der Coburg Stadt und Land aktiv GmbH herangetragen.

Dieser Bedarf wurde bei einer Befragung aller Kommunen bestätigt und bestärkt. Was Zuständigkeiten beim Wegeunterhalt, Qualitätsstandards bei der Ausschilderung und den Zustand der Wege betrifft, herrscht eine heterogene Gemengelage vor.

Auf Einladung von LAG- und Regionalmanagement Coburger Land fand deshalb am 08.03.2016 eine Informationsveranstaltung zum Thema „Regionales Wanderwegemanagement“ im Landratsamt Coburg statt. Die Einladung erging an alle Kommunen des Landkreises, die Stadt Coburg sowie an Wander- und Natursportvereine in unserer Region. Der Einladung folgten ca. 30 interessierte Gemeinde- und Wandervereinsvertreter.

Nachdem eine detaillierte Erhebung der Wanderwege im gesamten Landkreisgebiet und der Stadt Coburg erfolgt ist sowie eine Ergänzung der Daten durch diese, lässt sich ein Wegenetz aus 96 Wegen mit einer Gesamtlänge von ca. 1.676 km ermitteln.

Um das weitere Vorgehen abzustimmen und eine Beteiligungsplattform zu schaffen, wurde das „Aktivforum“ unter der Federführung der Coburg Stadt und Land aktiv GmbH eingerichtet. Wie bereits in drei Aktivforen geschehen, bringen sich hier kommunale Vertreter, Wander- und Natursportvereine sowie weitere Akteure, z. B. aus dem Tourismus, in die Projektplanung und Entscheidungsfindung ein. Das Gremium soll das Projekt in Planung, Umsetzung und Betrieb begleiten.

Im ersten Aktivforum am 24.05.2016 wurde das Wegenetz, eine Kostenschätzung sowie die nächsten Schritte vorgestellt. Als Ergebnis der bisherigen Veranstaltungen und aus den Rückmeldungen der Kommunen lässt sich festhalten, dass ein Großteil der Kommunen ein regionales, interkommunal abgestimmtes Vorgehen befürwortet.

Nach einem intensiven Erfahrungsaustausch mit anderen Regionen und einer detaillierteren Kostenschätzung, erfolgte die Vorstellung und Abstimmung des Projektes im Bayerischen Gemeindetag sowie im Kreis- und Strategieausschuss.

Im zweiten Akitvforum am 10.10.2016 wurden die Projektphasen vorgestellt, in die sich das Projekt aufteilt. In der 1. Phase geht es um die Erfassung der Wege, Digitalisierung und Konzept einer strukturierten Beschilderung. Die 2. Phase sieht die Anschaffung der Beschilderungsinfrastruktur vor.

Im Januar 2017 folgte das dritte Aktivforum, in welchem auf die LEADER-Projektbeschreibung vor Antragsstellung, die Organisationsstruktur sowie den weiteren zeitlichen Ablauf eingegangen wurde.

Der LEADER-Antrag wurde im Feburar 2017 finalisiert und am Ende des Monats eingereicht. In der Zwinschenzeit konnte man sich mit dem Wanderverband Bayern e. V. über die Ausbildungsmöglichkeiten für Wegewarte/Wegemarkierer austauschen. Weiterhin wurden im Frühjahr 2017 die Ausschreibungen für das Projekt vorbereitet.

Im September 2017 wurden bei einer Schulung gemeinsam mit dem Landes-verband Bayern der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine e.V. rund 30 Wegewarte/Wegemarkierer geschult, unterstützt durch den Kleinprojektefonds der LEADER-Region Coburger Land. Hier wurden über Abläufe im Rahmen des Projektes „Wanderwegemanagement“ informiert sowie rechtliche Grundlagen und Grundlagen der Wegemarkierung/-beschilderung in Theorie und Praxis vermittelt. Die Teilnehmer erhielten Ausweise und Urkunden, in den Medien wurde berichtet.

Nach Genehmigung des LEADER-Antrags im August 2017 wurde mit der Ausschreibung der einzelnen Lose (Konzepterstellung und Streckenerfassung, Softwarelösung und der Qualifizierung des Wegekatasters Rodachtal) begonnen und die Aufträge konnten alle bis zum November 2017 vergeben werden.

Am 29.11.2017 fand das 4. Aktivforum mit allen beteiligten Akteuren und den neu gewonnen Wegewarten statt, in welcher auch das neue Konzept zur Erfassung vorgestellt wurde.

Das Projektbüro Knoll begann Ende 2017 mit der Vordigitalisierung des bisher bekannten Wanderwegenetzes für den gesamten Landkreis Coburg.

Ab Februar 2018 begann die Abstimmung mit den Kommunen außerhalb des Gebietes der Initative Rodachtal, im östlichen Landkreis, durch das Projektbüro. Mittels zwei Korrekturdruchgängen mit Arbeits- und Detailkarten konnte das Basiswegenetz detailiert erstellt werden. Prallel hierzu wurde das weitere gemeinsame Vorgehen zur Erfassung des Wegenetzes im Gebiet der Initiative Rodachtal sowie des östlichen Landkreises durch das Projektbüro Knoll, IPU und das Regionalmanagement abgestimmt. Das Wanderwegenetz wird dabei im Bereich der Initiative Rodachtal durch die jeweiligen örtlichen Wegewarte erfasst, in den restlichen Landkreiskommunen durch das Projektbüro Knoll.

Das Regionalmanagement lud am 24.04.2018 zum fünften Aktivforum Regionales Wanderwegemanagement ein, um den beteiligten Akteuren einen Überblick über die Aktivitäten seit dem letzten Aktivforum zu geben. Das Projektbüro Knoll stellte dabei den Entwurf für ein einheitliches Beschilderungssystem vor und informierte über die anstehende Zielpunkterfassung. Die Einladung erging an alle Kommunen des Landkreises, die Stadt Coburg, Wander- und Natursportvereine in der Region, den Naturschutz des Landkreises Coburg, den Bayerischen Staatsforst Coburg sowie den Tourismusverein Coburg.Rennsteig, die Initiative Rodachtal und die Wegewarte der Region.

Um das Wanderwegenetz auch künftig pflegen zu können, Schäden zu melden und Neuerungen zu erfassen wurde über den Anbieter Outdooracitve die Software hierfür beschafft. Für einen sichern Umgang wurden die bisherigen und auch neu hinzugekommene Wegewarte Anfang Mai 2018 im Landratsamt Coburg durch Vertreter von Outdooractive hieran geschult.


EFRE im Städtebau

EFRE im Städtebau – Nachhaltige Stadt-Umland-Entwicklung 2014-2020 in Bayern

​Im Rahmen der EU-Regionalförderung in der Förderperiode 2014-2020 hat der Freistaat Bayern ein zweistufiges Wettbewerbsverfahren gesonderter EFRE-Mittel ausgelobt, die speziell für interkommunale Kooperationen zur Verfügung stehen, um damit gemeindeübergreifende Projekte im Städtebau zu konzipieren und voran zu bringen. Unter der Federführung der Coburg Stadt und Land aktiv GmbH und in enger Abstimmung mit den Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Coburg haben sich folgende Städte und Gemeinden zu einer gemeinsamen Interessensbekundung zusammengeschlossen: Ahorn, Bad Rodach, Coburg, Dörfles-Esbach, Ebersdorf bei Coburg, Großheirath, Neustadt bei Coburg, Seßlach, Sonnefeld, Rödental, Untersiemau und Weitramsdorf.

1. Antragsphase

Dem für die erste Wettbewerbsstufe erarbeiteten Grobkonzept liegt das Fundament einer gemeinde-, landkreis-, länderübergreifenden Kooperationskultur zugrunde. Auf diesen Nährboden aufbauend soll eine zu erarbeitende regionale Masterplanung das Coburger Land befähigen, sich künftigen Herausforderungen in allen Handlungsfeldern der Regionalentwicklung (Wirtschaft, Nahversorgung, Gesundheit, Bildung, Städtebau, Tourismus, Energie) gemeinsam zu stellen. Der Fokus liegt dabei klar auf:

  • Demografie-angepasste Aktivierung innerörtlicher Flächen für den privaten Wohnungsbau sowie quartiersbezogene öffentlicher Infrastrukturen
  • Stärkung und Aktivierung von Flächen/Immobilien im Bereich Freizeit und Tourismus in raumfunktionaler Verflechtung
  • Aktivierung von Industrie- und Gewerbebrachen
  • Gemeinschaftliche Entwicklung interkommunaler Gewerbeflächen
  • Schaffung regionaler Kristallisationskeime wirtschaftlicher Strukturentwicklung durch gezielte Planung von hochschulnahen Innovations- und Forschungseinrichtungen

Hierfür sollen trotz grundsätzlich marktorientierten Vorgehens gemeinsame Entwicklungsleitziele festgeschrieben werden wie:

  • Kurze Wege zwischen Wohnen und Arbeiten in der Region
  • Innen statt Außen, Leerstände aktivieren vor Neuausweisungen
  • Nachhaltige Flächen- und Ressourcenschonung (auch "Graue Energie) / Energiemanagement und Energieeffizienz
  • Natur und Kulturlandschaft erhalten
  • Soziale Ausgewogenheit / Studentisches Wohnen
  • Dezentrale Verortung von Forschung und Entwicklung im Umfeld der Hochschule Coburg

2. Konzeptphase

Im Auswahlverfahren unter Federführung der Obersten Baubehörde OBB bzw. der Regierung von Oberfranken wurde der Bewerbungsansatz der Region Coburg befürwortet und für die zweite, die sog. Konzeptphase, ausgewählt. Unter dem Motto „Interkommunal. Integriert. Stark. – Auf kurzen Wegen qualitätvoll Wohnen, Wirtschaften und Arbeiten“ wurde in dieser Phase ein Integriertes Regionales Entwicklungskonzept (IRE) zur interkommunalen Flächen- und Siedlungsentwicklung im Coburger Land erarbeitet. Das IRE wurde fristgerecht bei der Obersten Bayerischen Baubehörde sowie der Regierung von Oberfranken, Sachgebiet Städtebau, eingereicht.

3. Entscheidungsphase

Mitte April 2015 kam die Information der Obersten Baubehörde, dass der Ansatz des Coburger Landes nicht zur Förderung der Umsetzung ausgewählt wurde. Demnach biete das Coburger IRE mehrere bemerkenswerte Ansätze für eine zukunftsfähige Fortentwicklung in interkommunaler Zusammenarbeit. Leider kann unter Berücksichtigung der der Auslobung zugrundeliegenden Auswahlkriterien und wegen der nur beschränkt verfügbaren EU-Mittel im Vergleich mit anderen Konzepten zunächst keine ausreichend hohe Priorität eingeräumt werden. Sollten jedoch die ausgewählten interkommunalen Kooperationen innerhalb einer absehbaren Zeit nicht in der Lage sein, die verfügbaren Mittel zu binden, besteht gegebenenfalls die Möglichkeit des Aufrückens. Um nachzurücken, müssen bis Jahresende 2015 müssen die Leitprojekte auf einen förderfähigen Stand gebracht werden, d. h. bspw. die Ausarbeitung von Maßnahmen- und Finanzierungspläne.

4. Nachrückerphase

Im Oktober 2017 wurde der gemeinsamen Geschäftsstelle der Interkommunalen Allianz von der Obersten Baubehörde mitgeteilt, dass dem IRE "Coburger Land" in der Prioritätsachse 5.3. (Revitalisierung von Konversions- und Brachflächen sowie Gebäudeleerständen) und 5.4. (Grün- und Erholungsanlagen) die Möglichkeit des Nachrückens gewährt wird. In der hierfür einberufenen Sitzung der Lenkungsgruppe haben die Mitgliedskommunen die Fortschreibung des IRE beschlossen. Das IRE "Nachrücker" wurde zum 01.02.2018 fristgerecht bei der Obersten Baubehörder und der Regierung von Oberfranken, Sachgebiet Städtebau, eingereicht.

Integriertes Regionales Entwicklungskonzept

Integriertes Regionales Entwicklungskonzept (IRE) Coburger Land

Das IRE Coburger Land zeigt Perspektiven und Lösungswege für ein interkommunal abgestimmtes Vorgehen im Bereich der Überplanung und Entwicklung von Gewerbeflächen und Industriebrachen, der Entwicklung von Wohnflächen auf.

Das IRE beinhaltet dabei regional bedeutsame Themen, denen sich die Projektvorschläge zuordnen lassen. Dies betrifft zunächst die Thematik der Aktivierung von Innenentwicklungspotenzialen wie Brachflächen, Baulücken und Leerständen, die künftig aufgrund des demografischen Wandels zunehmen werden und die es zu aktivieren und zu gestalten gilt. Des Weiteren spielen der Schutz des kulturellen und natürlichen Erbes sowie die Stärkung der zahlreich in der Region vorhandenen touristischen Anziehungspunkte und deren Verknüpfung eine bedeutende Rolle, um den für das Coburger Land wichtigen Wirtschaftszweig des Tourismus dauerhaft zu stärken. Auch der Bereich der wirtschaftsstrukturellen Entwicklung bedarf einer Stärkung und Entwicklung, insbesondere hinsichtlich der Aktivierung von Industrie- und Gewerbebrachen. Ebenso bedeutsam für die Region ist, begründet durch die Strahlkraft der Hochschule Coburg, die Schaffung regionaler Kristallisationskerne im Bereich der Forschung, mit denen es gelingt, die darin begründeten Potenziale für die Wirtschaft noch besser zu nutzen.

Die zentralen Haupthandlungsfelder des IRE Coburg sind demnach:

  • Aktivierung von Innenentwicklungspotenzialen wie Brachflächen, Baulücken, belasteten Flächen und Leerständen in ländlichen Ortskernen
  • Schutz des kulturellen und natürlichen Erbes sowie Stärkung und Verknüpfung touristischer Anziehungspunkte,
  • Stärkung der wirtschaftsstrukturellen Entwicklung
  • Integration von Forschung

Mit dem IRE Coburger Land wurde eine Grundlage geschaffen, mit deren Hilfe zukünftige Herausforderungen durch einen regional abgestimmten Prozess bewältigt werden können und die zu einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung führen.

Fachliche Unterstützung kam dabei von einer Arbeitsgemeinschaft der Planungsbüros ssr, Dortmund und IPU, Erfurt.

​Downloads:

IRE Kurzversion

Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne die Langfassung mit sämtlichen Anhängen zu.

Integriertes Regionales Entwicklungskonzept "Nachrücker"

​Integriertes Regionales Entwicklungskonzept (IRE) Coburger Land - Nachrücker

Zur Halbzeit der EFRE-Förderperiode zeichnet sich nun ab, dass nicht alle zur Verfügung stehenden Mittel durch Maßnahmen der prioritär ausgewählten IRE-Kooperationen gebunden werden können. Aus diesem Grund hat die IRE Coburger Land die Möglichkeit, Projekte für die Förderung aus Mitteln des EFRE zu benennen. Berücksichtigung finden können Maßnahmen, die sich in die Maßnahmengruppe 5.3 - Revitalisierung von Konversions- und Brachflächen sowie Gebäudeleerständen und die Maßnahmengruppe 5.4 - Grün- und Erholungsanlagen, einordnen.

Auch nach Abschluss des Erstellungsprozesses des Integrierten Regionalen Entwicklungskonzeptes im Jahr 2014 führte die IRE-Region Coburger Land ihre Kooperation stetig und intensiv fort. So fanden in der Zeit von Januar 2015 bis Dezember 2017 fünf Sitzungen der Lenkungsgruppe, die sich aus den Bürgermeistern der Mitgliedskommunen zusammensetzt, statt. Darüber hinaus konnten neue Mitgliedskommunen für die Kooperation gewonnen werden.

Das Projektgebiet der IRE Coburger Land umfasst aktuell 16 Kommunen. 4 Kommunen haben sich am 27.01.2017 für eine Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft und somit für eine Mitwirkung in der Kooperation entschieden. Die Kommunen der IRE Coburger Land sind:

  • Gemeinde Ahorn
  • Stadt Bad Rodach
  • Stadt Coburg
  • Gemeinde Dörfles-Esbach
  • Gemeinde Ebersdorf bei Coburg
  • Gemeinde Großheirath
  • Gemeinde Itzgrund (seit 27.01.2017)
  • Gemeinde Lautertal (seit 27.01.2017)
  • Gemeinde Meeder (seit 27.01.2017)
  • Stadt Neustadt bei Coburg
  • Stadt Rödental
  • Stadt Seßlach
  • Gemeinde Sonnefeld
  • Gemeinde Untersiemau
  • Gemeinde Weidhausen (seit 27.01.2017)
  • Gemeinde Weitramsdorf

In der Lenkungsgruppensitzung von Januar 2018 wurden durch die Mitgliedskommunen vier Projekte ausgewählt die für ein Nachrücken in Betracht kommen und vertrieft durch das IRE. Die Projekte wurden innerhalb der Lenkungsgruppe nicht nur regional abgestimmt, sondern auch hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Region priorisiert. Folgende Prioritätenliste (in der Maßnahmengruppe 5.3 - Revitalisierung von Konversions- und Brachflächen sowie Gebäudeleerständen) wurde in der Lenkungsgruppensitzung am 12.01.2018 einstimmig beschlossen:

  1. Sanierung der Pakethalle und Bau eines Kompetenzzentrums auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhof- und Schlachthofareals in Coburg
  2. Abriss und Neubau von Mehrfamilienhäusern im Bereich sozialer Wohnungsbau in den Kommunen Bad Rodach, Neustadt b. Coburg, Rödental
  3. Revitalisierung durch Wohnnutzung und ärztliche Versorgung in Ebersdorf b. Coburg

  4. Lern- und Erfahrungszentrum Oberfranken in Untersiemau

IRE Nachrücker S1IRE Nachrücker S2

Downloads:

IRE Nachrücker


Interkommunale Arbeitsgemeinschaft

​Zur Umsetzung des IRE wurde eine feste Kooperationsform - eine Besondere Arbeitsgemeinschaft nach KommZG - zur gemeinschaftlichen Flächenentwicklung aufgebaut werden. Somit entsteht eine Synthese aus ländlich-peripheren Flächenkommunen und städtisch geprägten Agglomerationen zur Förderung qualifizierter Flächen-(Nach-)Nutzungen und Funktionswechsel bis hin zum Rückbau. Diese Kooperationsform soll einer langfristigen gemeinschaftlichen Flächen- undSiedlungsentwicklung im Coburger Land dienen.

Zu diesem Zweck schlossen sich die kreisfreie Stadt Coburg und elf weitere Kommunen (Ahorn, Bad Rodach, Coburg, Dörfles-Esbach, Ebersdorf bei Coburg, Großheirath, Neustadt bei Coburg, Seßlach, Sonnefeld, Rödental, Untersiemau und Weitramsdorf) des Landkreises am 24. September 2014 zu der Besonderen Arbeitsgemeinschaft mit dem Titel „INTERKOMMUNAL.INTERGRIERT. STARK. Auf kurzen Wegen qualitätvoll wohnen, wirtschaften und arbeiten“ zusammen. Die Mitglieder unterstützen Projektideen, die den gemeinsam definierten regionalen Zielen entsprechen und somit eine nachhaltige Entwicklung der Region vorantreiben.

Die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft liegt bei der Coburg Stadt und Land aktiv GmbH und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg mbH.

Die beteiligten Kommunen der Arbeitsgemeinschaft bilden zur Beratung und Beschlussfassung eine Lenkungsgruppe, die regelmäßig tagt. Bei Bedarf werden beratende Teilnehmer zu den Sitzungen eingeladen. Seit September 2015 ist der ehemalige Arbeitsbereich „Flächenmanagement“ aus dem MORO die interkommunale Arbeitsgemeinschaft übergegangen.


Kontakt

Kontakt

Stefan Hinterleitner

Stefan Hinterleitner

Landratsamt – Lauterer Straße 60 – 96450 Coburg

Tel.+ 49 (95 61) 51 44 15

Fax+ 49 (95 61) 51 4 89 4 15

eMail stefan.hinterleitner[at]region-coburg.de​