​Dmitri, 27 Jahre, Maler und Lackierer

DCH19_DmitriSeit wann sind Sie als Maler und Lackierer tätig?

Im September 2008 habe ich meine Ausbildung als Maler und Lackierer begonnen und seit Mai 2017 bin ich als Maler und Lackierer bei der Firma Friedrich in Ebersdorf angestellt.

Was spornt Sie persönlich als Maler und Lackierer?

Wenn ich einen Kunden mit meiner Arbeit glücklich machen kann und dadurch gleichzeitig die Firma weiterbringe. Auch die Arbeit mit meinen Kollegen und besonders die Betreuung der Auszubildenden bei uns in der Firma motivieren mich besonders.

Welche Stärken oder Fähigkeiten braucht man für Ihren Beruf?

Natürlich ist die Motivation bei der Arbeit ganz entscheidend. Ich finde, ohne die geht gar nichts. Außerdem sollte man vorausschauend Denken, auf Genauigkeit achten und auch effizient arbeiten können.

Was war Ihr Traumberuf als Kind?

Als Kind wollte ich einfach nur Kind sein und irgendwann habe ich allgemein das Handwerk für mich entdeckt.

Warum ich genau Maler wurde?

Ich glaube, das war schon in der neunten Klasse, als mein Kumpel eine Ausbildung zum Maler- und Lackierer angefangen hat und ich mich dadurch mehr mit dem Beruf beschäftigt habe. Natürlich habe ich mich zu Hause beim Streichen und Tapezieren ausprobiert und das war dann meins.

Was waren die Meilensteine die Sie bisher bewältigt haben?

Die größte Herausforderung war gleich am Anfang meiner Ausbildung, als ich mit meinem Azubi-Gehalt das Busfahrticket bezahlt und gleichzeitig für den Pkw-Führerschein gespart habe. Den Meilenstein habe ich gemeistert.

Beschreiben Sie Ihren Arbeitsalltag in drei Worten.

Abwechslungsreich, spannend und lustig mit Kollegen und Azubis.

Für was sind Sie persönlich zuständig?

Ich bin natürlich für die klassischen Arbeiten, also sämtliche Maler- und Putzarbeiten, zuständig. Außerdem habe ich die Projektleitung auf der Baustelle, bin das Verbindungsglied zwischen der Firma und der Kundschaft oder dem Architekten. Außerdem möchte ich 2020 über die Firma meinen Meister machen. Deswegen habe ich jetzt schon angefangen, mich um die Auszubildenden zu kümmern.

Was fällt Ihnen schwer in Ihrem Beruf?

Das Gerüst bauen. Ich habe zumindest Respekt davor, weil man hier keine Fehler machen darf und die Sicherheit auf der Baustelle absolute Priorität hat. Die Verantwortung für die Arbeitskollegen und für sich selbst ist dabei natürlich sehr groß.

Was können Sie Leuten empfehlen, die sich für Ihren Beruf, interessieren?

Stets engagiert dran bleiben und kreativ sein. Dann macht der Beruf sehr lange Spaß.

Haben Sie genügend Zeit für Familie, Freunde und Hobby?

Ja.

Welche Weiterbildungen oder Aufstiegsmöglichkeiten gibt es?

Vom Meister und Techniker bis zum Studium kann man alles machen. Spaß kann es auch machen, sich als Ausbilder zu engagieren. Auch die Spezialisierung für eine Fachrichtung ist möglich.

Welche war die beste Entscheidung in Ihrer beruflichen Laufbahn?

Dass ich wieder in den Malerberuf einsteigen konnte, bei der Firma Friedrich angefangen habe und dort gefördert werde.