​Julia, 35 Jahre, Friseurunternehmerin & Coach

DCH19_JuliaSeit wann sind Sie als Friseurin tätig?

2001 habe ich mit meiner Lehre begonnen, im Januar 2004 meine Gesellenprüfung als Jahrgangsbeste bestanden und im Dezember 2004 meinen Meister im Friseurhandwerk absolviert. Seit August 2006 habe ich mein eigenes Unternehmen. Danach habe ich mich ständig weitergebildet wie zum Beispiel mit Zusatzausbildungen zur Make-up Artistin, zum Mastercoach CQM oder als Calligraphy Cut Trainerin.

Was motiviert Sie jeden Tag aufs Neue?

Ich liebe es, Menschen zu verschönern und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man sieht, was man alles mit seinen Händen kreieren kann und die Kunden über Wochen hinweg glücklich sind. Die Kommunikation mit den Menschen (Kunden, Kollegen, Mitarbeiter) um mich herum ist zudem sehr erfüllend.

Welche Stärken/Fähigkeiten braucht man für Ihren Beruf?

Man sollte gerne mit Menschen zusammen sein und Begeisterung mitbringen. Ein guter Lehrmeister ist der beste Nährboden für Wachstum und Talententwicklung.

Was war Ihr Traumberuf als Kind?

Visagist (Make-up Artist).

Beschreiben Sie Ihren Arbeitsalltag in drei Worten.

Lieben, Begeistern, Glücklichmachen.

Für was sind Sie persönlich zuständig?

Motivieren, Menschen Verschönern, Background und an der Front, Management, Führung, Marketing, Schulungen, Dienstleistungsservices, Consulting.

Was fällt Ihnen schwer in Ihrem Beruf?

Wenn ich Kundenwünsche auf Grund der Ausgangsvoraussetzungen nicht erfüllen kann.

Was können Sie Leuten empfehlen, die sich für Ihren Beruf, interessieren?

Neugierig und begeistert sein. Wenn etwas nicht auf Anhieb klappt, geduldig sein und üben. Es ist einer der schönsten und wichtigsten Berufe überhaupt. Wenn man etwas mit Liebe macht, kann es nur gut werden und als guter Friseur habe ich immer genügend zu tun und damit auch sehr guten Lohn.

Haben Sie genügend Zeit für Familie, Freunde und Hobby?

Mein Job ist mein Hobby. Jeder Mensch hat die gleiche Zeit zur Verfügung, es ist immer eine Sache der Einteilung und der Priorität. Z. B. Gehen mein Team und ich regelmäßig nach der Arbeit zusammen ins Fitnessstudio. Das ist Hobby und Teambuilding gleichzeitig und macht uns allen sehr viel Spaß.

Welche Weiterbildungen oder Aufstiegsmöglichkeiten gibt es?

Bei uns gibt es sehr viele. Friseurmeister, Make-up Artist, Betriebswirt im Handwerk, Trainer, Coach, Vertriebsleiter. Es gibt mittlerweile auch einen Studiengang Bachelor of Arts Beauty Management, Salonleiter, Geschäftsführer, Seminarleiter.

Gab es einen besonders schwierigen Haarschnitt?

Wenn man neu anfängt, kann es sein, dass das meiste erst einmal eine Herausforderung ist, doch Übung macht den Meister.

Welche war die beste Entscheidung in Ihrer beruflichen Laufbahn?

Die Bewerbung und Aufnahme bei Intercoiffure und dadurch das Kennenlernen meines Ehemannes. Außerdem die Ausbildung „Calligraphy Cut“.