​Pascal, 28 Jahre, Kfz-Mechatroniker/Servicetechniker

DCH19_PascalSeit wann sind Sie als Kfz-Mechatroniker und Servicetechniker tätig?

Ich habe im September 2008 meine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker angefangen und im Februar 2012 beendet. Nach einer über zweijährigen, berufsbegleitenden Weiterbildung habe ich im September 2019 die Prüfung zum staatlich anerkannten Servicetechniker mit Erfolg bestanden.

Was macht Ihren Beruf so spannend?

Spannend an meinem Beruf sind die abwechslungsreichen Tätigkeiten, die jeden Tag neue Herausforderungen mit sich bringen. Dazu gehören Fehlerdiagnosen, Reparaturen/Wartungsarbeiten aller Art und auch Probefahrten.

Welchen Beruf haben sich Ihre Eltern für Sie gewünscht?

Meine Eltern haben mich in meinem Berufswunsch unterstützt, da ich mich bereits in der Schulzeit für Autos und das Schrauben interessiert habe.

Beschreiben Sie Ihren Job mit einem Filmtitel.

„Das ist mein Ernst.“, wäre ein perfekter Filmtitel für meinen Beruf im Autohaus Ernst. Hier wird Zusammenhalt und Teamgeist großgeschrieben und jedes Teammitglied leistet seinen Beitrag zum Erfolg.

Wie sehen der Alltag und die damit verbundenen Aufgaben aus?

Alltägliche Aufgaben sind Fahrzeugreparaturen je nach Kundenauftrag. Dauer und Schwierigkeitsgrad variieren je nach Art der Reparatur/Fehler.

Wo findet die Arbeit statt?

Größtenteils arbeite ich in der Werkstatt. Pannenhilfe vor Ort beim Kunden oder Analysefahrten finden auch mal außerhalb statt.

Was ist das erste Werkzeug oder Material, das Sie früh in die Hand nehmen?

Zuerst nehme ich den Kundenauftrag in die Hand, dann folgen Fahrzeugschlüssel, Auto und Sicherheitsvorkehrungen (z. B. Sitzschoner). Erst dann beginnt die Tätigkeit in der Werkstatt und je nach anfallender Reparatur arbeite ich mit den entsprechenden Werkzeugen oder Diagnosetestern.

Was fällt Ihnen schwer in Ihrem Beruf? Was liegt Ihnen nicht?

Größere Herausforderungen sind meist seltene und spezielle Fehler, die nicht direkt rekonstruiert und behoben werden können. Dann sind Geduld und Durchhaltevermögen gefragt.

Gibt es Besonderheiten in Ihrem Beruf?

Wir tragen Arbeitskleidung und Sicherheitsschuhe. Die normale Arbeitszeit beträgt 40 Stunden pro Woche.

Was können Sie Leuten empfehlen, die sich für Ihren Beruf, interessieren?

Wichtig sind handwerkliches Geschick und Interesse an Autos. Ich würde jedem ein Praktikum empfehlen, um den Alltag in einer Werkstatt kennenzulernen.

Wie sind Ihre Aussichten im Beruf?

Nach der Ausbildung stehen viele Schulungen zur Spezialisierung zur Auswahl, z. B. Techniker für Fachbereiche (Aggregate, Fahrwerk, Assistenzsysteme, Komfortelektronik etc.). Weitere Möglichkeiten sind Fortbildungen zum staatlich anerkannten Servicetechniker oder Meister.

Was war bisher Ihr persönliches Highlight? Was Ihre schlechteste Erfahrung?

Highlights sind erfolgreiche Fehlerdiagnosen und Reparatur nach mehrtägiger Fehlersuche. Auch nicht alltägliche Autos zu reparieren ist immer wieder aufregend. Schlechte Erfahrungen sind gelegentliche Verletzungen, die die Arbeit ab und zu mit sich bringt.

Haben Sie genügend Zeit für Familie, Freunde und Hobby?

Ja, 40-Stunden-Wochen sind normale Arbeitszeiten in den meisten Berufen.