​Interview mit Tim Konopka, 34 Jahre, Schreinermeister

SchreinerSeit wann sind Sie als Schreiner tätig?

Meine Ausbildung habe ich im Jahr 2006 beendet.

Wie wird man Schreiner?

Man muss eine dreijährige Berufsausbildung in Verbindung mit der Berufsschule absolvieren.

Wie sehen der Alltag und die damit verbundenen Aufgaben aus? Für was sind Sie persönlich zuständig?

Termine koordinieren, Materialbeschaffung, Mitarbeitereinweisung, Kundengespräche, Erstellung von Kostenvoranschlägen und Zeichnungen, Büroarbeit,

Außerdem bin ich für die Führung des Betriebs und die Ausbildung unserer Azubis verantwortlich.

Beschreiben Sie Ihren Arbeitsalltag in 3 Worten.

Herausforderungen, Abwechslung, Verantwortung

Wieso haben Sie sich genau für diesen Handwerksberuf entschieden?

Ich hatte schon immer den Wunsch den väterlichen Betrieb zu übernehmen.

Was macht Ihren Beruf so spannend? Welche Stärken/Fähigkeiten braucht man für Ihren Beruf?

Jeder Auftrag ist anders. Eintönige Arbeit gibt es in meinem Beruf nicht. Was man mitbringen sollte, sind körperliche Fitness, Vorstellungsvermögen, Kreativität, Konzentration und handwerkliches Geschick.

Was fällt Ihnen schwer im Beruf?

Alle Aufgaben unter einen Hut zu bekommen. Neben den handwerklichen Arbeiten fallen außerdem Büroarbeit und Kundengespräche an.

Beschreiben Sie Ihren Job mit einem Filmtitel. Wie hieße der Film und warum dieser Name?

„Aus alt mach neu“ – aus historischen, baufälligen Häusern entstehen neue Glanzstücke.

Was waren die beruflichen Meilensteine, die Sie bisher bewältigt haben?

Ein Meilenstein war meine bestandene Meisterprüfung, ein anderer der Bau der neuen Werkstatt.

Wo findet Ihre Arbeit statt? Was ist das erste Werkzeug oder Material, das Sie früh in die Hand nehmen?

Teils in der Werkstatt, jedoch größtenteils beim Kunden vor Ort. Als erstes nehme ich morgens meinen Terminkalender in die Hand.

Gibt es Besonderheiten in Ihrem Beruf (Arbeitskleidung, Arbeitszeit, Ort…)?

Meine Arbeitszeit dauert von 7 – 17 Uhr. Wichtig sind auf jeden Fall Sicherheitsschuhe.

Haben Sie genügend Zeit für Familie, Freunde und Hobby?

Derzeit kommen diese Dinge leider etwas zu kurz.

Was war Ihr Traumberuf als Kind?

Profifußballer

Wie sind Ihre Aussichten im Beruf? Welche Weiterbildungen oder Aufstiegsmöglichkeiten gibt es?

Nach der Gesellenprüfung kann man den Meister und Ausbilder erlangen. Außerdem gibt es diverse Studiengänge und Fortbildungsmöglichkeiten.

Was können Sie Leuten empfehlen, die sich für Ihren Beruf, interessieren?

Ich empfehle Praktika in verschiedenen Betrieben. Jeder Betrieb ist anders, wird anders geführt und hat andere Arbeitsgebiete.

Welche war die beste Entscheidung in Ihrer beruflichen Laufbahn?

Der Entschluss zur Selbstständigkeit.